Frohe Ostern… Wenn wir uns in den vergangenen Jahren „Frohe Ostern“ zugerufen haben, war dies verbunden mit dem Wunsch, aus einem hektischen Alltag abzuschalten und ein paar Tage am Stück mit der Familie zu verbringen. In diesem Jahr stehen wir alle vor der Herausforderung, die Osterfeiertage neu zu denken, denn wir können liebgewonnene Oster-Rituale und die freien Tage nicht in der gewohnten Weise pflegen. Viele von uns sind bereits seit Wochen mit ihrer Familie auf engem Raum zusammen. Gleichzeitig können wir viele Familienmitglieder in diesem Jahr nicht an Ostern treffen und geplanter Osterurlaub mit Tapetenwechsel entfällt. Also durchaus Grund, auch mal gestresst und enttäuscht zu sein.

Veränderungen anzunehmen bedeutet ein Auseinandersetzen mit den Möglichkeiten und meinem persönlichen Einflussbereich. Was kann ich aktiv an der unangenehmen Situation verändern? Was kann ich positiv beeinflussen, damit auch dieses Jahr Ostern schöne Tage für mich und meine Familie werden?
Der erste Schritt dafür ist eine neue Haltung einzunehmen und anzuerkennen, dass ich die Realität und die Situation rund um Corona nicht ändern kann. Also konzentriere ich meine Ideen und meine Kreativität auf meinen Einflussbereich. Auch in diesem Jahr bieten die Ostertage Zeit, etwas Neues auszuprobieren oder etwas Altes wieder aufzugreifen.

Fragen Sie auch Ihre Familie danach, was jedem einzelnen positives einfällt. Was können Sie gemeinsam unternehmen, spielen, ausprobieren in diesen Tagen? Es kommen bestimmt viele Einfälle zusammen.  Dann entstehen neue Impulse, ja vielleicht sogar eine neue Qualität der Ostertage. In der Kommunikation darüber werden manche Stressfaktoren leichter und wir sind in der Lage, in unserem Einflussbereich neu und gestalterisch zu denken. Und am Ende der Osterzeit oder Osterferien sprechen Sie auch mal gemeinsam darüber, worauf Sie stolz sind und was jedem Spaß gemacht hat. Es kommen wahrscheinlich Erfahrungen zusammen, die Sie nicht missen möchten.